In der Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie ist ein Artikel aus dem KommA-Projekt erschienen: Ausgehend von Gruppen-Interviews mit Fachkräften wird die Kommunikationssituation älter werdender Menschen mit geistiger und komplexer Behinderung in Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe untersucht. Zentraler Befund: Die Tragfähigkeit Unterstützter Kommunikation hängt weniger von der Verfügbarkeit einzelner Hilfen ab als von organisationaler Einbettung, etwa klaren Zuständigkeiten. Zugleich muss personengebundenes Deutungswissen durch systematischen Wissenstransfer gesichert werden.Der Artikel ist frei zugänglich:
Am 1. Sept. 2025 konnten wir unser Projekt bei einer internationalen Tagung in London präsentieren. Dabei stellten wir zentrale Ergebnisse aus Vorstudie und Review vor und erhielten vielfältige Rückmeldungen aus dem internationalen Fachpublikum. Besonders wertvoll war auch die Gelegenheit zur Vernetzung mit Forschenden und Praktiker:innen, die ähnliche Fragestellungen bearbeiten. Beides – Resonanz und Kontakte – ist für den weiteren Projektverlauf von großem Gewinn. Die Folien zum Vortrag sind frei zugänglich:
Im Juli 2025 konnten wir die Erhebungen im KommA-Projekt erfolgreich abschließen. Sieben Einrichtungen der Behindertenhilfe haben sich beteiligt und so sieben Gruppen-Interviews mit Fachkräften sowie zwölf Einzelfallstudien ermöglicht. Dadurch erhielten wir wertvolle Einblicke in den kommunikativen Alltag älter werdender Menschen mit geistiger und komplexer Behinderung wie auch in die professionelle Praxis. Unser herzlicher Dank gilt allen Beteiligten! Nun werden die Daten aufbereitet und ausgewertet.
In der Zeitschrift Menschen (2–3/2025) ist ein Artikel zur Vorstudie des KommA-Projekts erschienen. Die im Sommer 2024 durchgeführte Erhebung beleuchtet kommunikative Veränderungen bei älter werdenden Menschen mit geistiger und komplexer Behinderung sowie die fachlichen Herausforderungen im Alltag. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung nachhaltiger Unterstützungskonzepte.
Von November 2024 bis Januar 2025 wurden Einrichtungen im Raum NRW gesucht, die sich auf die Unterstützung von älteren Menschen mit geistiger und komplexer Behinderungen spezialisiert haben. Nach ersten virtuellen und persönlichen Austauschtreffen zum Projekt, seinen Zielen und Erhebungsansätzen zeigten sechs Einrichtungen Interesse an einer Mitwirkung. So konnte die Erhebung Anfang März 2025 starten. Geplant sind insgesamt acht Fokusgruppen-Interviews und zwölf Einzelfallstudien mit alten und älterwerdenden Menschen mit geistiger und komplexer Behinderung. Diese sollen bis Juli 2025 umgesetzt werden.
Am 01.10.2024 ist das Forschungsprojekt KommA - Gelingende Kommunikation im Alter offiziell gestartet. Das Projekt hat zum Ziel, die kommunikativen Möglichkeiten und Bedarfe von alternden Menschen mit geistiger und komplexer Behinderung zu erheben, um auf dieser Grundlage praxisorientierte Materialien zur Dokumentation, Unterstützung und Begleitung durch professionelle und private Bezugspersonen zu erstellen.